Willkommen auf der Informationsseite für Opfer von Erbschleichern

Auf dieser Seite finden Sie zahlreiche Beispiele aus der Praxis von Erbschleicherfällen.

Diese Webseite wird von der Rechtsanwaltskanzlei Prof. Dr. Thieler – Prof. Dr. Böh – Thieler Rechtsanwaltsgesellschaft mbH betrieben. Wir sind eine deutschlandweit tätige Rechtsanwaltskanzlei mit der Spezialisierung u.a. auf anwaltlichen Hilfe und Beratung von Opfern von Erbschleichern.

Mit unserer langjährigen Erfahrung als Rechtsanwälte beraten und helfen die Rechtsanwälte Prof. Dr. Wolfgang Böh, Oliver Thieler, LL.M., sowie die Rechtsanwältin Susanne Kilisch Geschädigten von Erbschleicherei.

Erbschleicherei kann jeden treffen. Opfer kann jeder werden, egal ob arm oder reich, egal ob alt oder jung. Erbschleicherei macht vor keiner Gesellschaftsschicht halt.

Erbschleicherei ist in Deutschland kein eigener Straftatbestand. Dennoch können sich Erbschleicher u.a. wegen Urkundenfälschung, Freiheitsberaubung, Diebstahls oder Betrugs strafabar machen.

Oft sind Erbschleicher (also die Täter) Personen, die zur näheren unmittelbaren Familie, wie Geschwister (Bruder oder Schwester der Opfer), oder Kinder der Betroffenen gehören. In der Praxis finden sich aber auch immer wieder Erbschleicherfälle im nächsten Umkreis der Opfer, wie Nachbarn, Steuerberater, Ärzte, Pflegepersonal oder auch nähere Bekannte und „neue“ und alte Freunde.

Unsere Kanzlei hat einen 10-Punkte-Leitfaden für Opfer von Erbschleicherei zur Vorgehensweise gegen Erbschleicher entwickelt:

1. Testierunfähigkeit kompetent vom Anwalt prüfen lassen,

2. Vorsorge durch lebzeitige Nachfolgegestaltung / Schenkungen,

3. Bindungswirkung von Ehegattentestamenten / Erbverträgen nutzen,

4. Einleitung eines Betreuungsverfahren,

5. Prüfung und Gestaltung einer Vorsorgevollmacht,

6. Straftatbestände spezialisiert von Anwälten prüfen lassen,

7. Durchsetzung von zivilrechtlichen Auskunfts- und Schadenersatzansprüchen,

8. Monitoring der Erbschleicher-Situation zur Vorbereitung eines Rechtsstreits,

9. Sammeln von Beweismitteln ,

10. Prüfung des Sachverhalts auf Indizien für Erbschleicherei durch spezialisierte Rechtsanwalskanzlei.

Sollten Sie Opfer von Erbschleicherei sein, so kontaktieren Sie uns bitte entweder per Telefon unter 089/44 232 990 oder unter E-Mail an: muenchen@rechtsanwalt-thieler.de

 

Die Risiken bei Demenzerkrankungen in Erbschleicherfällen werden oft übersehen

In Erbschleicherfällen geht es häufig um die Frage der Geschäfts-, Testierunfähigkeit. Die häufigste Grunderkrankung, die dabei erheblich ist, ist die Demenz, und zwar unabhängig von der Ursache dieser Erkrankung (Stichwort: Alzheimer- oder vaskuläre Demenz). Bei einer Demenz gibt es mehrere Risiken in Gerichtsverfahren. Das erste Risiko liegt darin, dass die Gegenseite damit argumentiert, dass zwar eine Demenzerkrankung vorliegt, aber zum […..]
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Erbschleicherei – Demenz – Depressionen

Vielfach wird das Vorhandensein von Depressionen mit Demenz verwechselt. Depressionen verursachen im Alter oftmals Gedächtnisstörungen, blockieren Denkabläufe, setzen die Konzentrationsfähigkeit herab und beeinflussen damit negativ die Gedächtnisleistung. Dies wird oftmals als Demenz bezeichnet, obwohl in Wirklichkeit nur eine schwere Depression vorlag, die sich meist durch Stimmungsschwankungen, Antriebsmangel und Schlafstörungen zeigt. Auch Rücken- oder Kopfschmerzen, Minderwertigkeitsgefühle oder Niedergeschlagenheit werden oft von […..]
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Demenzkranke – Laiensicht

Viele Laien, die als Angehörige mit Erbschleichern konfrontiert sind, behaupten immer wieder im Rahmen von Gesprächen über Erbschleicherfälle, dass eine Demenz nicht vorlag. Von dieser Sichtweise müssen sich Erbschleicheropfer trennen. Sie können die Frage der Demenz überhaupt nicht beurteilen. Es gibt viele Verhaltensauffälligkeiten, die auf eine Demenz schließen lassen, die von Angehörigen oder Opfern von Erbschleichern hingenommen werden, obwohl sie […..]
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Erbschleicher – Demenz

Eines der schwierigsten Gebiete ist die Frage, wann man erkennt, ob jemand bei der Verfassung eines Testaments dement war. Völlig abwegig sind hier die Ausführungen in vielen Testamenten, die von Notaren gefertigt werden, indem im Testament zu Beginn der Vermerk steht „Ich habe mich von der Testierfähigkeit überzeugt“. Notare haben in Deutschland keine Ausbildung für das Gebiet und derartige Sätze […..]
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Erblasser – dement – freundlich zugewandt

In der medizinischen Fachliteratur ist bekannt, dass auffällig ist, dass viele Demente in ihrem Kotaktverhalten freundlich zugewandt sind. Es fehlt ihnen allerdings bei einem bestimmten Schweregrad der Krankheit an Kritik- und Einsichtsfähigkeit, Lang- und Kurzzeitgedächtnis oder an einem planerisch-exekutiven Denken. Der Betroffene kann in einem solchen Fall überhaupt nicht überblicken und abschätzen, welche Kontakte und welcher Umgang mit Personen für […..]
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